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Politsnack

Umfragen
National           
Obama  47%
Romney  45% 
Electoral College  
Obama   253   
Romney   170   
Toss ups   115   
Ohio  
Obama   47%    
Romney   42,4%   
Florida  
Obama   45,5%    
Romney   45%   
Virginia  
Obama   47,5%    
Romney   44,3%   

 

Donnerstag
Mai172012

The Bane of Romney?

Die Associated Press berichtet, wie Obama diese Woche in einer mehrgleisigen Kampagne versuchte, seinen Herausforderer Mitt Romney als einen "gierigen, Arbeitsplätze vernichtenden Wirtschafts-Titan" darzustellen. Das Ziel ist dabei Romneys selbsterklärte Stärke - Wirtschaftskompetenz - frontral anzugreifen und zu untergraben. Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein beißendes Video, in dem ehemalige Arbeiter zu Wort kommen, die durch Umstrukturierungsaktivitäten von Romneys Private Equity Firma Bain Capital ihren Job verloren hatten. Der ungewöhnlich lange Werbespot wird in den fünf hartumkämpften Staaten Iowa, Ohio, Pennsylvania, Virginia und Colorado gezeigt. Die thematische Angriffsrichtung ist abgestimmt mit Veranstaltungen in Florida, Missouri, Iowa, Nevada und North Carolina, die ebenfalls Romneys Rolle bei Bain thematisieren. Chuck Todd erklärt dabei bei NBC Nightly News, dass Obama gut daran tut, Romneys anzugreifen. Umfragen zeigen, dass die Wähler bei dem wahrscheinlich entscheidenden Thema Wirtschaft mehr Zutrauen in Romneys Ideen hätten.

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Donnerstag
Mai172012

Julia

Dass es zurzeit vor allem die Wählerinnen sind, die die Demokraten versuchen, für sich zu gewinnen, ist angesichts ihrer Bedeutung für den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen im November nicht wirklich überraschend. Schließlich haben Demokratische Präsidentschaftskandidaten und Amtsinhaber seit 1980 bei der weiblichen Wählerschaft stets besser als bei der männlichen abgeschnitten, so die USA Today.

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Dienstag
Mai152012

Obamas Hochwürden

Reverend Jeremiah Wright meldet sich wieder im Wahlkampf zu Wort. Dieses Mal nicht mit Videomitschnitten seiner umstrittenen da polarisierenden Predigten, sondern wegen angeblicher Bestechungsvorwürfe. Warum interessiert sich dafür jemand? Reverend Wrigth war Obamas Prediger zu seiner Zeit als Lokalpolitiker in Chicago. Vor vier Jahren war er mit seinen Predigten zum ersten Mal national aufgefallen und zu einer Last für Obama geworden. Daher soll der Senator ihm 2008 indirekt Geld angeboten haben, seine Predigten bis nach den Wahlen zu unterbrechen. Der Reverend sorgte zu dieser Zeit für Aufsehen, da er in der Vergangenheit der US-Regierung vorgeworfen hatte, eine imperialistische Politik zu betreiben und HIV entwickelt zu haben, um Genozid an Minderheiten zu verüben. Daraufhin distanzierte sich Obama in für ihn ungewöhnlich scharfem Ton von seinem Pastor und nutzte den "Anlaß" für seine bekannte Rede "A More Perfect Union."

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Montag
Mai142012

Mitt the Mean?

Passend zu den anderen Entwicklungen der letzten Tage berichtet die Washington Post, dass Romney während seiner Highschool-Zeit seinen Mitschüler John Lauber wegen dessen langer Haare gemobbt haben soll. Lauber wird als "leise auftretender Schüler" beschrieben, der (vor knapp 48 Jahren) eine Klasse unter Romney war. Er sei ständig wegen seiner Andersartigkeit und vermuteter Homosexualität gehänselt worden. Laubers lange blonde Haare, die ihm über ein Auge fielen, sollen Romney missfallen haben. Eines Tages habe Romney den Versuch unternommen, ihm die Haare abzuschneiden, während Lauber mit Tränen in den Augen um Hilfe geschrien haben soll. Romney hätte sein Verhalten damals folgendermaßen "kommentiert:" "He can't look like that. That's wrong. Just look at him!"

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Montag
Mai142012

Farewell Bipartisanship

Auch wenn es die wenigsten Amerikaner außerhalb Washingtons interessieren möge, so hat die Niederlage des langjährigen Republikanischen Senators Richard Lugar bei den Vorwahlen von Indiana in der Hauptstadt für große Aufmerksamkeit gesorgt. Die Republikaner verlieren damit einen weiteren ihrer immer weniger werdenden gemäßigten Politiker. Super-PACS attackieren solche Kandidaten auch wenn die dann erfolgreich aus den Vorwahlen kommenden konservativen Kandidaten nicht immer eine Chance gegen den Demokratischen Kontrahenten haben. Und wenn die Tea Party-Kandidaten gewinnen, dann ist effektives Regieren nur schwer zu bewerkstelligen - man hat ja im Wahlkampf gegen jegliche Kompromisse gewettert.

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Freitag
Mai112012

The Choice is Clear

In der Debatte um gleichgeschlechtliche Ehen war es eher ruhig gewesen, bis sich Vize-Präsident Joe Biden am Wochenende zu Wort meldete und damit seinen Chef in Zugzwang brachte. Präsident Obama sprach sich nun mit einem Paukenschlag für „Same-Sex-Marriages“ aus. Hinter den Kulissen ist man laut Politico eher säuerlich auf Bidens Aussagen zu sprechen, hatte Obama doch wahrscheinlich vor, das Thema erst nach den Wahlen anzugehen. Andererseits wäre Romneys Position zu dem Thema nun genau entgegengesetzt zu der des Präsidenten - zur Freude der beiden Parteibasen. Analysten gehen daher davon aus, dass die Frage der gleichgeschlechtlichen Ehe den Wahlkampf prägen werde. Obama hat seit Mittwoch bereits mehrere Millionen Spenden einnehmen können. Die Republikanische Spitze bleibt aber zumindest zunächst beim Thema Wirtschaft.

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Dienstag
Mai082012

Electoral Map Guesstimation

Die Medien haben bereits begonnen, die Chancen von Obama und Romney im Kampf um das Weiße Haus zu analysieren. Einig ist man sich hinsichtlich der außerordentlichen Bedeutung der sogenannten Swingstates Michigan, Florida, North Carolina, Virginia, Colorado, Nevada, New Mexico, Iowa, Ohio, Pennsylvania, Wisconsin und New Hampshire. Diese werden laut The Hill über den nächsten "Bewohner" des Weißen Hauses entscheiden. Obama hatte bei seinem Wahlsieg 2008 noch in all diesen Staaten gewonnen. Laut mehreren Umfragen letzter Woche genießt er in der Mehrzahl dieser Staaten noch einen großen Vorsprung, aber Romney holt kontinuierlich auf.

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Montag
Mai072012

Forward!?

Obama fehlte bisher ein mitreißender Slogan. Der wurde letzte Woche nun in einem Video vorgestellt: Nach „Hope“ und „Change“ sowie seinem berühmten „Yes we can“ vor vier Jahren, soll es nun mit „Forward“ in den Wahlkampf gehen. Romney reagierte wie The Hill schreibt prompt auf Obamas neuen Forward-Slogan und kommentierte ihn in einer Wahlveranstaltung, bei der er mehr als $ 625.000 einnahm, folgendermaßen: "His new slogan is: Progress - no, forward. Forward! That's it. Progress would be better. "I must use that one myself, actually. Forward is his new slogan, and it's like, forward, what, over the cliff?"

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Freitag
Mai042012

Kassensturz

Die Associated Press berichtet, dass Präsident Obamas Kampagne bei den Finanzen Romneys Lager zehn zu eins überlegen war. Bis Ende März war die Kriegskasse des Präsidenten auf stattliche $104 Millionen angestiegen. Romney dagegen standen gerade einmal noch knapp $10 Millionen zur Verfügung. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass er einen finanziell kräftezehrenden Vorwahlkampf zu führen hatte. Während Obamas Kampagne im Monat März $35 Millionen an Geldern einsammelte, waren es bei Mitt Romney gerade einmal $12,6 Millionen, so die Washington Post. Nichtsdestotrotz stellt der Wahlkampf auch den Präsidenten zunehmend vor eine ernsthafte finanzielle Belastungsprobe. 

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Freitag
Mai042012

Mini-Me for VP

Nachdem Mitt Romney als Republikanischer Präsidentschaftskandidat so gut wie fest steht, begibt er sich nun auf die Suche nach einem designierten Vizepräsidenten. Bei der Suche nach seinem „running mate“ geht er laut McClatchy mit der für ihn typischen Sorgfalt und Diskretion vor. Der Bericht zitiert den Experten für Auswahlprozesse von Vizepräsidenten, Timothy Walch, der betont, dass Romney kein „Spieler“ sei und er daher vermutet, dass für Romney bei seiner Wahl vor allem auf Sicherheit setzen würde. Verweisend auf Romneys Jahre bei Bain Capital prognostiziert The Hill die Wahl eines Mannes, der Romney selbst möglichst ähnlich sei, also eine Art „Mini-Mitt“ - gescheit, ehrgeizig, korrekt und ein bisschen unbeholfen und „geeky.“ 

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