Zwischen Truppenaufstockung und Säbelrasseln
Donnerstag, Oktober 1, 2009 at 01:44PM Da die Mehrheit seiner Partei eine Truppenaufstockung für Afghanistan ablehnt, könnte Präsident Obama dazu gezwungen werden, seine Unterstützung dafür bei den Republikanern im Kongress zu suchen, sollte er den Empfehlungen des obersten Generals in Afghanistan folgen, so die Washington Post.
Derweilen hoffen die Amerikaner heute in Genf einen Prozess zu starten, der Teherans nukleare Ambitionen zügelt und ihre Position in der Welt neu ausrichtet. Regierungsmitarbeiter bezweifeln jedoch, dass die Iranischen Diplomaten bei den seit langem erwarteten Gesprächen mit den Atommächten eine wegweisende Richtung preisgeben, schreibt die Washington Post. Am Mittwoch signalisierten amerikanische Mitarbeiter, dass sie versuchen werden, bei den Gesprächen ein seltenes bilaterales Treffen zu arrangieren.
Parallel dazu rollen heute Panzer und andere Waffen durch Peking: China begeht den 60. Geburtstag seiner kommunistischen Führung mit der größten Truppenschau, die jemals im Land stattfand – ein Symbol für Chinas Wandel zu einer Weltmacht, so die Associated Press. Die aufwendigen Feierlichkeiten zur Gründung der Volksrepublik wurden im nationalen Fernsehen ausgestrahlt. Dafür waren die Sicherheitsmaßnahmen vor Ort umso grösser. Gewöhnlich Bürger wurden von der Wegstrecke, die über den ‘Platz des himmlischen Friedens’ führte, ferngehalten.
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