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Dienstag
Okt132009

Heavy medal slowing Obama?

Eugene Robinson fragt in der Washington Post, warum die Republikanischen Querdenker Amerika so hassen. Im Fall das Präsident Obama Mahmoud Abbas und Benyamin Netanyahu zum 'Kumbaya'-Singen am Lagerfeuer bewegen kann, spekuliert er, dass die Nein-Sager behaupten würden, dass Obama schief singen würde. DeWayne Wickham von der USA Today weist darauf hin, dass Obamas Nobelpreis nicht gänzlich ungerechtfertigt sei: „verstärkter diplomatischer Kontakt mit Kuba; die Anerkennung des Amtsanspruchs des Präsidenten von Honduras, nachdem er mittels eines Coups aus dem Amt enthoben wurde; das Eingeständnis, dass Israel nicht immer im Recht ist und die Palästinenser nicht immer im Unrecht, ist ein erster Schritt in Richtung einer friedlicheren Welt, den die letzte amerikanische Regierung nicht getan hat. 

Von mir aus hätte das Nobelkomitee seinen unnützen (abgesehen vom Geld) Preis an Homer Simpson verleihen können, witzelt Cal Thomas in der Washington Times. Genauso wie Präsident Obama hat Homer nichts getan weswegen er diesen Preis verdienen könnte. (Obwohl Homer Simpson die einzige Person ist, die öfter im TV zu sehen war als der Präsident.) „Ich möchte, dass diese Kolumne gut wird. Sie muss so gut werden, dass sie einen Preis gewinnt" lästert dann auch Roger Cohen in der New York Times. „Einen dieser großen Preise. Wie die, die jedes Jahr in Stockholm und Oslo vergeben werden.“ Sein Namensvetter Richard Cohen schreibt derweilen in der Washington Post, dass Obamas Nobelpreis zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass die Europäer Obama für eine Art Zufallspräsidenten halten, der nicht den wahren Kern Amerikas repräsentiert.

In der Blogosphäre hagelt es harsche Kritik von Konservativen wie Erick Erickson von RedState, der „bisher noch nicht wusste, dass es für den Nobelpreis eine 'affirmative action' Quote gibt. Das ist das einzige was die Preisvergabe erklärbar macht. Michelle Malkin zweifelt das Komitee derweilen an und meint, dass „dies der letzte Nagel im Sarg des Nobelkomitees sei.“ Allahpundit von Hot Air schreibt, dass „das Komitee zum dritten Mal in sieben Jahren den Friedensnobelpreis in einen 'f*** Bush Preis' verwandelt hat, indem er einem linken amerikanischen Demokraten verliehen wurde. Al 'The Goracle' Gore bekam den Preis im Jahr 2007 und Jimmy Carter im Jahr 2002.  

Andere Konservative warnen Obama, dass wenn er den Preis nicht zurück gibt, wie es verschiedenen Stimmen fordern, würde er signalisieren, dass der amerikanische Präsident (wie bereits Carter) damit zufrieden sei, amerikanische Schwäche auszustrahlen, meint John Tabin vom AmericanSpectator Blog. Daniel Pipes vom NationalReview online Blog sieht das ähnlich und weist auf die Absurdität der Preisverleihung hin, die Obama zu Hause politisch schwächen wird, da sie Obamas internationale Berühmtheit mit seiner schwachen nationalen Erfolgsbilanz kontrastiert.

Obamas eigene Leute scheinen genauso vom Nobelpreis genervt zu sein, wie seine Gegner, bemerkt währenddessen Jonah Goldberg in der Los Angeles Times. Sie wollen damit aufhöhren, Obamas Potential zu feiern und stattdessen Ergebnisse bejubeln – dafür braucht man mehr als ein paar Worte zur Gesundheitsreform, Arbeitsplätzen, dem Krieg oder Gay Rights. Matthew Yglesias von Think Progress sieht das ähnlich und äußert sich hoffnungsvoll, dass Obama einen zweiten Nobelpreis erhalten wird – nachdem er ein Friedensabkommen zwischen Israel und den Arabern und ein internationales Klimaabkommen geschlossen hat, sowie die Beziehungen zu Kuba normalisiert hat. Ansonsten freute man sich in der linken Blogospähre eher über die Reaktion der Konservativen, so z.B. Attaturk vom Eschaton Blog: Ich denke, [der konservative Kommentator] Charles Krauthammer hat Recht. Das internationale Ansehen der Vereinigten Staaten ist nach Obamas Amtsübernahme so gefallen, dass sie ihm den Friedensnobelpreis bereits dafür verleihen, dass er nicht so wie Charles Krauthammer ist.

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