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Obama  47%
Romney  45% 
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Mittwoch
Okt212009

Yes Men mock Chamber

Präsident Obama geht systematisch gegen die stärksten Kräfte hinter der Republikanischen Partei vor. Hochrangige Mitarbeiter des Weißen Hauses sollen den Einfluss von Konservativen in den Medien, der Wirtschaft und den Lobbygruppen unterminieren, schreibt der Politico heute. Zu Obamas Zielen gehören: die amerikanische Handelskammer, Rush Limbaugh, die Versicherungsindustrie, Wall Street Geschäftsführer, und Fox News. Dabei berichtete der Politico bereits vor Wochen, dass das Weiße Haus und Demokraten aus dem Kongress die Handelskammer ausgrenzen wollen, indem sie direkt mit den Vorstandsvorsitzenden der großen Unternehmen verhandeln.

Dieser mächtige Interessensvertreter der Wirtschaft hatte viele von Obamas Prioritäten für das erste Amtsjahr abgelehnt, schreibt Politico. Im dritten Jahresquartal gab sie eine Rekordsumme für Lobbyarbeit auf Bundesebene aus, so Roll Call. Die offizielle Bekanntmachung besagt, dass die Kammer $34.7 Millionen in Lobbying investiert hat. Mit den Geldern sollten Themen wie der Klimawandel, die Finanzregulierung, die Gesundheitsreform und ein obskures Gesetz, das Schlangen betrifft, beeinflusst werden.

Seit Juni hatten sich daher Mitarbeiter des Weißen Hauses mit den Direktoren von mehr als 55 Unternehmen getroffen, unter anderem mit Pfizer, Eastman Kodak und IBM, die allesamt Mitglieder der Handelskammer sind. Die amerikanische Handelskammer hat daher schon seit längerem mit Problemen zu kämpfen. Aufgrund ihrer Einstellung zur Klimapolitik, traten einige große amerikanische Unternehmen aus der Kammer aus. Der prominenteste ‚Aussteiger’ ist der Computerkonzern Apple.

Die Handelskammer verkündete am Montag, dass sie strafrechtliche Ermittlungen gegen die falsche Pressemitteilung, die in ihrem Namen veröffentlicht wurde, einleiten würde, berichtet The Hill. Die Unternehmensgruppe verurteilte die Falschmeldung, die besagte, dass die Handelskammer ihre Einstellung zur Klimapolitik geändert hätte und ihre frühere Position als „verantwortungslos und dumm“ bezeichnen würde. Damit nicht genug. Heute berief „Hingto Sembra,” ein angeblicher „Pressesprecher” der amerikanischen Handelskammer, eine falsche Pressekonferenz im National Press Club ein, die nach seiner Kundgebung von einem echten Repräsentanten der Kammer beendet wurde, so das Digital Journal. Dabei outeten sich zwei Dokumentarfilmer als die Urheber der falschen Presseerklärung.

 

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