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Obama  47%
Romney  45% 
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Obama   47%    
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Donnerstag
Nov122009

Gesundheitsnobelpreis? 

Trotz der Pause durch den Veterans Day, signalisierten Majority Leader Harry Reid sowie Parteikollege und Senator Dick Durbin ihre Absicht, eine endgültige Abstimmung über den Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform Mitte Januar anzustreben, berichtet The Hill. "Ein solcher Zeitplan ist dazu bestimmt, zu zeigen, dass sich etwas bewegt.” Einen weiteren Stillstand wie im August, als die Gesundheitsreform wegen Protesten ins Stocken geriet, koenne man sich nicht mehr erlauben.

Derweilen bemühen sich Latein-Amerikaner weiter, ihre Interessen in der Gesundheitsreform durchsetzen. Sie sind der Ansicht, dass Einwanderer im derzeitigen Gesetzentwurf zu kurz kommen und bemühen sich um Änderungen, teilt die Washington Post mit. Auch Abtreibungsbefürworter setzen sich weiter dafür ein, Paragraphen, die Schwangerschaftsabbrüche erschweren, streichen zu lassen. Auch Planned Parenthood rief am Dienstag achtzig progressive Gruppen dazu auf, auf Aenderungen im jetzigen Entwurf zu verzichten.

Derweilen hat die konservative Senioren-Lobby "60 Plus Association" 15 ausgesuchten Demokraten, die für die Gesundheitsreform gestimmt haben, gedroht, eine Summe von 1,5 Millionen Dollar auszugeben, um TV-Werbung und robocalls gegen sie zu schalten, schreibt der Politico. Auf der anderen Seite sieht sich Senatorin Blanche Lincoln dem Druck linker Aktivisten-Gruppen ausgesetzt. Diese fordern, die derzeitigen Rechtsvorschriften zum Gesundheitswesen zu überarbeiten, so Roll Call. Das Blue America Political Action Committee geht noch einen Schritt weiter und erklärt in 30-Sekunden-Spots, Lincoln solle es zu einer direkten Abstimmung im Senat kommen lassen.

Angesichts dieser monumentalen Auseinandersetzung auf dem Capitol Hill meint Kirsten Powers in der New York Post: "Wenn er all diese Gruppen an einen Tisch bekommt, verdient Präsident Obama wirklich den Friedensnobelpreis."

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