Klimaverhandlungen zum Scheitern verurteilt?
Freitag, November 13, 2009 at 12:49PM Weniger als einen Monat vor den Verhandlungen in Kopenhagen mit dem Ziel die globalen Treibhausgas-Emissionen einzudämmen, befuerwortet die Obama-Administration einen begrenzten kurzfristigen Klima-Pakt und die Verschiebung langfristiger Maßnahmen bis zum nächsten Jahr, so die Washington Post. Die Verschiebungs-Strategie werde weitgehend von den Realitäten der Innenpolitik getrieben, so das Blatt weiter. “Die Regierung kann einem internationalen Abkommen noch nicht nachkommen, weil der Kongress dazu noch kein Gesetz verabschiedet hat.”
Derweilen äussern Kritiker, der Kongress sei zu optimistisch bei der Umstellung von Kohle auf Erdgas und geben zu Bedenken, das so grosse Vorkommen in den USA noch nicht gesichert wären, schreibt die Washington Times. Einige Umweltverbände, Wissenschaftler und Analysten meinen, dass die Techniken der Industrie zur Gewinnung des Gases in weiten Teilen des Landes sich noch nicht als wirtschaftlich sicher erwiesen haetten und dadurch das Grundwasser verunreinigt werden könnte.
Philip Stephens warnt in der Financial Times, dass die Verhandlungen in Kopenhagen zwar "zum Scheitern verurteilt" sind und appeliert aber besonders an die Regierungschefs der USA und China, sich auf ein Abkommen zu einigen.
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