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Umfragen
National           
Obama  47%
Romney  45% 
Electoral College  
Obama   253   
Romney   170   
Toss ups   115   
Ohio  
Obama   47%    
Romney   42,4%   
Florida  
Obama   45,5%    
Romney   45%   
Virginia  
Obama   47,5%    
Romney   44,3%   

 

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Freitag
Feb172012

Underdog no more

Während der „Super Tuesday“ am 6. März immer näher rückt, verbessert sich Rick Santorum laufend in den Umfragen. Laut dem Pew Research Center führt er mit 30 Prozent der Stimmen vor Mitt Romney mit 28 Prozent das Feld an. Immer mehr Konservative stärken nun Santorum den Rücken, berichtet Bloomberg News. Vor kurzem noch schien es Romney gelungen zu sein, mit ihnen „warm zu werden“ (von 14 Prozent Zustimmung der Evangelikalen in Iowa auf ganze 34 Prozent in Florida). Doch Santorums Instrumentalisierung seines Glaubens bringt ihm nun die wichtige Unterstützung von der religiös-konservativen Wählerschaft ein, berichtet die Associated Press.

Santorums Kampagne konnte mittlerweile die Ernte der wachsenden medialen Aufmerksamkeit einfahren und verbuchte seit dem letzten Dienstag über $2 Millionen für die Wahlkampfkasse, so der Politico. Die New York Times berichtet, dass Santorum sich jetzt vor allem auf Präsident Obama und dessen Reformen konzentriert, anstatt sich lange mit der Kritik an Romney oder Gingrich aufzuhalten. So werfe Santorum Obama zum Beispiel vor, zuzulassen, dass Iran in den Besitz von Nuklearwaffen gelangt, berichtet die Associated Press.

Im Hinblick auf die wichtige Gruppe der unabhängigen Wähler zeigt sich Santorum siegesgewiss. Er sei der einzige Kandidat, der einen „swing state“ gewinnen konnte, zitiert ihn Bloomberg News. Allerdings muss man berücksichtigen, dass er in einem solchen Staat ebenso die größte Niederlage seiner Karriere eingefahren hat, erinnert Bloomberg News. So hatte er seine Wiederwahl in Pennsylvania im Jahr 2006 über 18 Prozent der Stimmen verloren.

Laut Politico greift Santorums Kampagne in Michigan auf die Unterstützung konservativer Größen, wie den Radiomoderator Rush Limbaugh zurück. In einem Video erklärt Limbaugh Santorum zum einzig konsequent konservativen Kandidaten.

Um auch für die breite Masse wählbar zu sein, distanziert sich Santorum jetzt allerdings von allzu konservativen Positionen. Laut New York Times hat er vor kurzem einige Kommentare aus seinem Buch „It Takes a Family“ revidiert, in denen er unter anderem „radikale Feministinnen“ angegriffen hatte. Es hilft auch nicht, dass sein langjähriger Hauptunterstützer Foster Friess diese Woche in einem Interview gesagt hatte, dass Empfängnisverhütung früher einfacher und günstiger war – Frauen hätten damals gewusst, die Beine geschlossen zu halten, zitiert ihn die Los Angeles Times.

Dass sich der Präsidentschaftswahlkampf angesichts der positiven wirtschaftlichen Entwicklung nun vermehrt um soziale Fragen dreht, könnte sich zu Santorums Vorteil auswirken, schreibt Gerald Seib vom Wall Street Journal. Michael Gerson schreibt in der Washington Post, dass Santorum gerade da stark ist, wo Romneys Schwächen liegen. Als (Mormone und) stilisierter Business-Outsider, war seine Kampagne zu sehr auf wirtschaftlichen Themen fixiert gewesen. Jetzt kann er Santorum nicht angreifen, weil die Sozial-Konservativen, deren Stimmer er selbst so braucht, es ihm übel nehmen würden. Denn im Gegensatz zu Gingrich, ist Santorum ihnen wesentlich lieber, so die New Republic. Laut Kim Strassel vom Wall Street Journal, bleiben Santorum nun zwei Wochen Zeit, sich auf die Wahlen Arizona und Michigan vorzubereiten und seinen Vorsprung auszubauen. Die Demokraten bereiten sich derweilen schon auf seine Kandidatur vor, wie das Wall Street Journal berichtet. Gerade Feministen und Schwulenrechtler würden mit ihm als Republikanischem Kandidaten auf die Barrikaden gehen, so die New Republic.

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    Response: Auction-Store
    Underdog no more - Blog - USPolitik.info

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