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Politsnack

Umfragen
National           
Obama  47%
Romney  45% 
Electoral College  
Obama   253   
Romney   170   
Toss ups   115   
Ohio  
Obama   47%    
Romney   42,4%   
Florida  
Obama   45,5%    
Romney   45%   
Virginia  
Obama   47,5%    
Romney   44,3%   

 

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Montag
Okt262009

Demokraten rüsten auf

Die ersten Bürgermeisterwahlen in amerikanischen Großstädten endeten zum Teil mit überraschenden und knappen Ergebnissen. Diese Gruppe von Politikern zählt zu den Opfern der wirtschaftlich frustrierten Wähler, berichtet der Politico. Kommunale Amtsträger wurden von ihrer launischen und ungeduldigen Wählerschaft für die hohe Arbeitslosigkeit und sinkende Steuereinkünfte abgemahnt.

Und in sofern überrascht es nicht, dass die Demokraten unruhig werden. Präsident Obamas Auftritt bei einer Spendengala für Demokratische Kongress-Kandidaten, welches heute Abend in Miami Beach stattfinden wird, ist zum Beispiel die 26. Veranstaltung dieser Art, für die er sich in seinem ersten Amtsjahr zur Verfügung stellt. Im Vergleich dazu absolvierte sein Vorgänger George W. Bush in seinem ersten Jahr nur sechs solcher Auftritte, so das Wall Street Journal. Erst in der letzten Woche sammelte der Präsident Millionen für den New Yorker Kandidaten auf einen Platz im Repräsentantenhaus, das Democratic National Committee, den Gouverneur Deval Patrick von Massachusetts und Senator Chris Dodd aus Connecticut.

Das Democratic National Committee hat daher mittlerweile auch einen Stab von 380 Angestellten im ganzen Land aufgebaut, was zum Teil durch Obamas Rekord-Spendeneinnahmen vom Vorjahr finanziert wurde. Die Geschwindigkeit mit der Tim Kaine, der Vorsitzende des DNC, neue Mitarbeiter anstellt, übersteigt die seines Vorgängers Howard Dean bei weitem, schreibt der Politico.

Der Vorsitzende der amerikanischen Handelskammer, Tom Donuhue, verkündete währenddessen, dass die Kampagne des Weißen Haus und dessen Anhängern gegen den ‚$200-million-a-year‘ Verband gescheitert sei – und stattdessen sogar Kammer geholfen habe, noch mehr Geld für ihre wirtschaftsfreundlichen Programme zu sammeln, berichtet der Politico. In einem 75-minütigen Interview bezeichnete Donohue die Austritte von Apple und mindestens vier weiterer Unternehmen als weitestgehend unbedeutend.