When a bad economy is good news
Dienstag, Oktober 6, 2009 at 02:14PM Die Regierung in Washington verlangt nun von jeder ihrer Dienststellen, dass sie den Ausstoß von Treibhausgasen misst und sich dementsprechend Ziele zur Reduzierung setzt. Eine Verfügung des Präsidenten von Montag verlangt, dass der Treibhausgasausstoß bis 2020 reduziert wird, so die Washington Post. Die Maßnahmen umfassen sowohl den Stromverbrauch in Regierungsbauten, als auch den Kohlenstoffausstoß, den die Regierungsmitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit verursachen... Jede Dienststelle muss ihre Ziele für 2020 innerhalb der nächsten 90 Tage an das ‚Council on Environmental Quality’ weitergeben.
Die Firma Apple hat am Montag verkündet, dass sie die amerikanische Handelskammer wegen derer Einstellung gegen den Klimawandel verlassen würde. Die führende Lobbygruppe der amerikanischen Industrie verliert somit weiterhin Mitglieder, schreibt The Hill. Apple ist nun das vierte Unternehmen, das die Handelskammer wegen der globalen Erwärmung verlässt. Ein fünftes Unternehmen, Nike, hat das Direktorium verlassen, bleibt aber noch ein offizielles Mitglied der Gruppe.
Währenddessen wird es durch die Wirtschaftskrise einfacher, den Ausstoß von Treibhausgasen durch Energiewerke, Fabriken, und Autos einzuschränken, berichtete derweilen die Internationale Energieagentur in einem Bericht, so Bloomberg. Der jährliche energiebedingte Ausstoß könnte kurz vor 2020 den Höhepunkt von 30,9 Milliarden Tonnen erreichen. Der Bericht, der heute den Klimaunterhändlern der Vereinten Nationen in Bangkok vorgelegt wird, korrigiert damit die vorherige Annahme eines Ausstoßes von 32,5 Milliarden Tonnen im Jahr 2020 um 4,9 Prozent nach unten. Beide Szenarien sprechen jedoch dafür, dass die Nationen Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen sollten.
kasusa |
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