In der Höhle des Drachen
Montag, November 16, 2009 at 01:00PM Unterdessen warb Obama in China für Meinungsfreiheit. In einem Gespräch mit ausgewählten chinesischen Studenten erklärte er, dass Informationsfreiheit Gesellschaften stärker und politische Eliten transparent macht, so das Wall Street Journal. “Menschen in Machtpositionen können Kritik abprallen lassen, aber offene Kritik macht unsere Demokratie stärker und es macht mich zu einem besseren politischen Staatsmann, weil sie mich zwingt, Meinungen, die ich nicht hören will, zu hören", so der US-Präsident.
In der New York Times hofft derweilen Paul Krugman, dass, wenn die Kameras nicht rollen, Mr. Obama und die Gastgeber in China offene Währungspolitik betreiben. “Das Ungleichgewicht im internationalen Handel wiegt schwer. Und es droht eine hässliche Auseinandersetzung, wenn China in dieser Frage ausweicht”, so Krugman. Niall Ferguson und Moritz Schularick erinnern ebenfalls in der New York Times daran, dass sie noch vor ein paar Jahren den Begriff "Chimerica" für die Kombination der chinesischen und amerikanischen Volkswirtschaften geprägt haben. "Wir nannten es Chimerica weil es eine monströse Kreuzung war.... Jetzt sind wir vielleicht Zeugen des Todeskampfes mit dem Ungeheuer. Obama muss diese Woche in Asien prüfen, ob er es töten oder zu neuem Leben erwecken will.”
kasusa |
Post a Comment |
asienreise,
china,
meinungsfreiheit,
obama,
pressefreiheit 
