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Entries in republikaner (54)

Freitag
Dez072012

Wanted: Suggar Daddies

Eine Woche nach dem Wahltag trafen sich drei Repubikanische Gouverneure - Bobby Jindal, John Kasich und Bob McDonnell - die als Präsidentschaftskandidaten für 2016 gehandelt werden, jeweils privat mit dem Kasinomogul und Multimilliardär Sheldon Adelson, schreibt der Politico. Adelson könnte ihre Ambitionen für das Weiße Haus einhändig unterschreiben. Das Werben um Adelson, vier Jahre vor der eigentlichen Wahl, zeigt, dass die Super PAC-Sugar Daddies das neue must-have-Merkmal für Möchtegern-Präsidenten sind. Und zukünftige Kandidaten beider Parteien verschwenden wenig Zeit damit, potenziellen Super PAC-Unterstützern Honig ums Maul zu schmieren. So trifft sich diese Woche voraussichtlich der Gouverneur von Maryland, Martin O’Malley mit großen Spendern in Los Angeles. Auch Vizepräsident Joe Biden, der Republikanische texanischen Gouverneur Rick Perry und der Demokratischen Senator Mark Warner trafen sich mit bedeutenden Spendern. Es entsteht der Eindruck, als seien sie bereit, das Rennen zu starten

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Donnerstag
Dez062012

Raise taxes or else

Die andauernden Verhandlungen zur Vermeidung des „Fiscal Cliff“ waren die Hauptmeldung sowohl bei NBC Nightly News als auch bei CBS Evening News. Beide Sender zeigten den Videoclip, in dem Obama sagt: „Wir müssen den Steueranteil der Top-2 Prozent erhöhen und ohne das kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner.“ Laut Bloomberg sagte der Präsident, er sei flexibel. Sein verlangter Preis war den Republikanern bisher zu hoch: Steuererhöhungen. Ohne diese gäbe es aber keinen Deal. Nicht er sei der Sturkopf und Voreingenommene, so Obama. Es sei alles eine Frage der Mathematik. Noch immer profitiert der Präsident von Berichterstattung, die den Widerwillen der Republikaner, die Steuern für die reichsten Amerikaner zu erhöhen, als Hauptstreitfrage in den Gesprächen darstellt. Die Washington Post schreibt, die meisten Amerikaner seien laut einer neuen Umfrage bereit, den Republikaner und nicht den Demokraten einen potentiellen Stillstand anzulasten. Mit einer Mehrheit von fast 2 zu 1 sagten die meisten Befragten, dass die Republikaner im Kongress dafür verantwortlich zu machen seien, sollte es zu keiner Einigung kommen.

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Mittwoch
Nov282012

Ende einer politischen Tradition?

Die Redakteure des konservativen Magazins National Review fordern ein Ende des traditionellen Ames Straw Poll. Denn die Bedeung dieser symbolischen, ersten Abstimmung im wichtigen Vorwahlsstaat Iowa wird zunehmend in Frage gestellt. Sie begründen das hauptsächlich damit, dass die seit 1979 alle vier Jahre stattfindende "Taufe" der Republikanischen Vorwahlen nur irrelevantes Futter für die nachrichtenhungrigen Medien sei, so der Politico. Die Redakteure schreiben, dass die Medien und Kommentatoren, Ames eine Wichtigkeit zugeschrieben haben, die der Wirklichkeit nicht gerecht wird und nicht rechtgefertigt werden kann. Sie würden helfen, die Fiktion zu verkaufen, dass diese Probeumfrage die unterschiedlichen Vorlieben der Basis und des Establishments darstelle. In Wirklichkeit würden aber die unterschiedlichen Vorlieben von handverlesenen und rangekarrten Gruppen und der Republikanischen Wählerschaft landesweit aufgezeigt. Der Politico weist darauf hin, dass die letzten zwei Straw Polls im Widerspruch zu den Endergebnissen der Vorwahlen von Iowa standen. 

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Montag
Nov192012

Frauen an die Macht?

Aufgeschreckt von den zweistelligen Verlusten bei weiblichen Wählern, haben die Republikaner im US-Abgeordnetenhaus am Mittwoch eine Frau in ihr Führungsteam gewählt, berichtet die Associated Press. Das Ganze sei ein angespannter Test der Republikanischen Geschlechterpolitik und eine Maßnahme der Republikanischen Strippenzieher gewesen. Die Republikanische Abgeordnete Cathy McMorris Rodgers habe das Rennen um den Vorsitz der House Republican Conference gewonnen. Damit schlug sie ihren Mitbewerber Tom Price aus Georgia, der derzeit Vorsitzender des Republican Policy Committee ist. McMorris Rodgers sei stillschweigend vom Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner, unterstützt worden, der sich öffentlich aber nicht zu dem Thema äußerte. Dahingegen wurde Price vom Vorsitzenden des House Budget Committees und Ex-Vizekandidaten Paul Ryan unterstützt, so Roll Call. Das Rennen um eine solche Position berge eine große Symbolik, nachdem die Demokraten einen 11-Punkte-Vorsprung bei weiblichen Wählern in den Präsidentschafts- und Kongresswahlen erlangt hatten. Als Folge dieser Ereignisse seien die Republikaner weithin als Partei der männlichen Weißen in Verruf gebracht worden, während sich die Demokraten als Partei der Vielfalt darstellten, berichtet die Associated Press weiter. Das Wall Street Journal schreibt, die Wahl von McMorris Rogers sei als Versuch der Republikanischen Partei zu werten, die Rückschläge der Wahl zu bewältigen. Das Rennen zwischen den Abgeordneten Cathy McMorris Rodgers und Tom Price um den Job des Vorsitzenden könnte ein Zeichen dafür sein, wohin sich die Republikanische Partei bewegt. Price kommt vom weit rechten Flügel der Partei, wohingegen McMorris Rodgers zwar konservativ, aber auch eine junge Mutter aus dem Nordosten ist, so das Wall Street Journal in einem früheren Artikel.

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Montag
Nov192012

Das Jahr der Frauen

In einem Jahr, in dem ein männlicher Senatskandidat über „legitime Vergewaltigung“ und Mitt Romney unbeholfen von Ordnern voller Frauen gesprochen hat, machten es die Wähler zu einem Jahr der Frauen. Im neuen Senat sitzt eine Rekordzahl von 20 Frauen, die fünf Frauen eingeschlossen, die vorletzten Dienstag gewählt wurden. Ab Januar werden Frauen 20 von 100 Sitzen im Senat innehaben, die größte Anzahl in der Geschichte. Außerdem werden weiße Männer vielleicht nicht mehr länger die Mehrheit im House Democratic Caucus darstellen. Diese Veränderungen zeigen die wachsende Wahl-Bedeutung von Frauen und Minderheiten, sowie die Entschlossenheit der Demokratischen Partei, diese Energie zu nutzen, um eine breitgefächerte Koalition aufzubauen, erklärt die Los Angeles Times. Die Zeitung verweist darauf, dass von den 20 weiblichen Senatoren im nächsten Kongress, 16 Mitglieder der Demokratischen und nur vier Mitglieder der Republikanischen Partei sind. CBS Evening News berichtet, dass von 33 zur Wahl stehenden Sitzen, 11 von Frauen gewonnen wurden. Zudem sei alle sechs amtierenden Demokratischen Senatorinnen die Wiederwahl gelungen.

 

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Freitag
Nov162012

Ja ist denn schon Weihnachten?

Mitt Romney begründete am Mittwoch seine deutliche Niederlage nach Wahlmännerstimmen mit den großen "Geschenken" des Präsidenten an treue Demokratische Wählerkreise, so berichtet die New York Times. In einer Telefonkonferenz mit seinem nationalen Finanzkomitee sagte Romney, dass der Präsident dem „alten Drehbuch“ gefolgt sei und spezielle Interessengruppen umworben habe. Insbesondere um die afro-amerikanische Gemeinschaft, um Latinos und junge Leute habe dieser mit gezielten Geschenken und Maßnahmen gebuhlt, so Romney. Für junge Leute beispielsweise, sei eine Erstattung der Darlehenszinsen auf Studienkredite ein großes Geschenk gewesen. Kostenlose Verhütungsmittel wären für junge Studentinnen ein starkes Argument gewesen. Und dann, zu guter Letzt, habe auch „Obamacare“ für junge Leute einen Unterschied gemacht. Bekanntermaßen sei nämlich jeder, der 26 Jahre oder jünger ist nun über seine Eltern krankenversichert und auch das sei ein großes Geschenk gewesen.   

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Freitag
Nov092012

No country for old white men

Mitten in den Analysen, wie Präsident Obama die Wahl gewonnen hat, versuchen sowohl die Anführer der Republikanischen Partei als auch Experten herauszufinden, warum die Partei verloren hat, obwohl so viele Beobachter einen Sieg für möglich hielten. Die "GOP" wird wahrscheinlich nun in eine längere Phase eines internen Streits eintreten. Es wird darum gehen, wie eine Partei aus zumeist älteren weißen Männern in einem zunehmend vielfältigen Amerika konkurrieren kann, so die Washington Post. Während 2004, als die Republikaner das letzte mal eine Präsidentschaftswahl gewannen, 77% der Wählerschaft weiß waren, waren es dieses Jahr nur 72% und die Zahl wird weiter sinken. Bei ABC World News sagt George Stephanopoulos: Gewissensprüfung oder parteiinterner Bürgerkrieg. Man muss sich die Partei gerade jetzt anschauen. Denn sie habe seit 1988 nur einmal die Mehrheit aller Stimmen ("popular vote") in einer Präsidentschaftswahl gehabt.“ Am besten wurde dies durch eine Aussage Al Cardenas, dem Chef der American Conservative Union zusammengefasst: Die Partei sei zu alt, zu weiß und zu männlich.

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Freitag
Nov022012

A Sandy Love Story

Nachdem Sandy weite Teile der Ostküste verwüstet hat, sind die Nachrichten voll mit Berichten über Obamas Krisenmanagement und Romneys Probleme mit diesem. So beschrieb ABC World News das „kraftvolle Bild“ des kampferprobten Republikanischen Gouverneur Chris Christie, der neben Präsident Obama steht, um zusammen mit vereinten Kräften die Krise zu meistern. Jake Tapper von ABC sagt, dass Hurrikan Sandy Obama zwar gezwungen hat sieben Wahlkampfveranstaltungen abzusagen, aber dafür hat er wahrscheinlich noch etwas viel Wertvolleres bekommen: Eine Möglichkeit sich tatkräftig zu präsentieren und als Anführer gesehen zu werden. Tapper erklärt weiter: „Das war heute die öffentlichste Zurschaustellung von Überparteilichkeit, ein Merkmal, dass viele unentschiedene Wähler lieben und schmerzlich vermissen in Washington.“ Gouverneur Christie selbst sagte, dass der Präsident unglaublich eng mit ihm zusammengearbeitet hat und er ihm nicht genug für seine persönliche Anteilnahme danken kann. Obama erklärte: „Gouverneur Christie setzt sich mit Herz und Seele dafür ein, sicher zu gehen, dass die Menschen in New Jersey wieder auf die Beine kommen und sogar gestärkt aus der Krise gehen.

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Donnerstag
Okt182012

I want you to register!

Mitarbeiter der Obama und Romney Kampagnen wiesen letzte Woche auf ihre jeweiligen Erfolge bei der Wählerregistrierung und Gewinnung von Frühwählern in Swing States hin. Dies deuteten sie als Anzeichen dafür, dass ihr Kandidat die Oberhand gewänne, so die USA Today. Jim Messina, der Kampagnen-Manager Obamas, sagte dazu: „Registrierte Wähler, angeforderte Stimmzettel für Frühwahlen und gewonnene Frühwählerstimmen, diese Zahlen erzählen dir die wahre Geschichte dieser Wahl. In fast jedem „Battleground State“ ist unser Vorsprung größer als er 2008 war. Wir haben mehr Wähler als 2008 registriert, wir haben an mehr Türen geklopft und wir haben mit mehr Leuten gesprochen.“ Die Durchschlagskraft Obamas Straßenwahlkampf entspringe den besseren organisatorischen Möglichkeiten, die der Präsident als Amtsinhaber habe, so Reuters. Einige der Wahlkampfbüros Obamas wären 2008 nicht geschlossen geworden und würden in diesem Wahlkampf durch neu eröffnete ergänzt. Obamas Amtsvorteil in der Wählermobilisierung, müssten sogar Romneys Wahlstrategen anerkennen. 

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Freitag
Sep282012

Polls don't lie?

Gerade als Obama und die Demokraten in den Umfragen weiter zulegen, behaupten immer mehr Republikaner, die Umfragen seien verfälscht, berichtet die Washington Times. Manche würden den Meinungsforschern sogar vorwerfen, die Republikanische Partei absichtlich demoralisieren zu wollen. Die Meinungsforscher hingegen sähen sich zu Unrecht beschuldigt, denn es sei nie versucht worden, die Umfragewerte zu beeinflussen. Ihre Arbeit bestände darin, die Meinung von Leuten zu erfassen, die ans Telefon gehen würden. Trotzdem habe dies in einigen wichtigen Umfragen dazu geführt, dass die Demokraten gegenüber den Republikaner überproportional vertreten gewesen seien. Und das, obwohl sie normalerweise nur über einen knappen Vorsprung bei der Wahlteilnahme verfügen würden.

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