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Entries in werbekampagne (7)

Mittwoch
Jul252012

In den Mund gelegt

Die Tatsache, dass das Verhältnis von Politik und Presse nicht immer harmonisch ist, gilt als allgemein bekannt. So klagt die Presse darüber, durch hohe Auflagen der beiden Kandidaten in ihrer Arbeit behindert zu werden. Insbesondere Romney dagegen sieht sich einer linken Attacke der Presse ausgeliefert, und Obama beklagt allgemein den Mangel an Integrität. Über diese Spannungen wurde bereits letzte Woche im Blog berichtet. Ein neuer Konflikt schwelt nun, da Statements von Journalisten von Romneys Kampagne in Werbespots verwendet wurden und sich die betreffenden Personen gegen diese Instrumentalisierung wehren.

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Dienstag
Jul242012

Superlative Fundraising

 

Wie die USA Today berichtet, habe im Kampf um das Weiße Haus bereits vier Monate vor der Wahl die Spenden für die Präsidentschaftskandidaten, politischen Parteien und die beiden Super-PACs die 1-Milliarde-Dollar-Grenze überschritten. Das größte Spendenaufgebot ist bis jetzt allerdings noch nicht eingegangen und könnte das Gesamtvolumen auf bis zu 3 Milliarden Dollar ansteigen lassen, sagt Bob Biersack vom „Center for Responsive Politics“, der Wahlkampfspenden verfolgt. Insbesondere die Zuschauer in den zehn „swing states“ werden diesen Herbst einem wahren Werbe-Trommelfeuer ausgesetzt, erklärt Biersack.

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Freitag
Jul202012

Mr. Fix It goes to London

Sowohl für die beiden Präsidentschaftskandidaten als auch für Kandidaten auf der Bundesstaatenebene, könnten die Olympischen Spiele 2012 ein besonderes Problem darstellen, schreibt Politico. Denn wie schaffe man es, zu den Wählern durchzudringen, wenn das ganze Land sich für zwei Wochen darauf konzentriere, wer in London die Goldmedaille gewinnt. Präsident Obama, Mitt Romney und deren Mitstreiter haben daher bereits 13,7 Millionen Dollar für  TV-Werbespots während der teuren Sendezeit eingeplant.

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Montag
Jul022012

Romney mit eigenen Waffen geschlagen?

Die Demokraten reagieren auf Vorwürfe, ihre Kampagne gegen Mitt Romney basiere auf falschen Fakten. Vor einigen Tagen hatte der Fact Checker darüber berichtet, dass "attack ads", die Romney als Heuschrecke und Outsourcer darstellten, ungenügend belegt seien. Der Des Moines Register zitiert die Vorsitzende des DNC, Debbie Wasserman Schultz. Die Attacken auf Romney, die ihn als einen „Outsourcer“ darstellen, würden trotz Reportagen über deren Wahrheitsgehalt nicht eingestellt. Romney als einen „leitenden Outsourcer“ zu bezeichnen, sei korrekt, glaubwürdig und legitim.

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Donnerstag
Apr142011

Do you believe (in) me?

In seinem Antrittsvideo konzentrierte sich Mitt Romney vor allem auf Wirtschafts- und Finanzthemen, was nicht verwunderlich ist, denn das Haushaltsbudget, Staatsausgaben und die Arbeitslosenquote sind die wichtigsten Themen für die Republikanische Wählerschaft in diesen Tagen. In dem Video betonte Romney, seine Karriere in der Privatwirtschaft gemacht zu haben, was angesichts einer Reihe von umstrittenen Positionen seine einzige Trumpfkarte ist: „I learned how America competes with companies in other countries, why jobs leave and how jobs are created here at home”. Weder Obama, noch seine Hauptkonkurrenten in den Republikanischen Vorwahlen haben einen entsprechenden Hintergrund.

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Dienstag
Apr132010

Citizen United vs United States 

Das Gesetz zur Finanzierung von politischen Kampagnen könnte bei der Entscheidung zur Nachfolge im Obersten Gerichtshof eine wichtige Rolle spielen. Anlass dazu ist die jüngste Entscheidung des Obersten Gerichtshofes, Einschränkungen bei der Wahlkampffinanzierung durch Unternehmen zu lockern, berichtet Roll Call. Bis vor kurzem war es Unternehmen nicht möglich, direkt in den Wahlkampf einzugreifen. Spenden an Politiker und Political Action Committees konnten nur Personen machen. Die Entscheidung der Obersten Richter erlaubt es aber jetzt Firmen ihre eigenen Werbespots und ähnliche Maßnahmen zu schalten.

Wie bereits berichtet, wird Präsident Obama einen Nachfolger für Richter Stevens suchen, der „die Rechte des Individuums gegen die Interessen von Firmen und Organisationen verteidigt“. Derweilen sind das Weiße Haus und führende Demokraten im Kongress kurz davor, eine Gesetzesvorlage vorzulegen, die private Unternehmen und Gruppen dazu zwingen würde, finanzielle Beteiligungen an politischen Kampagnen und Werbung offenzulegen, so die New York Times. Eine diskutierte Option wäre, den CEO des Unternehmens im Werbespot erläutern zu lassen, dass dieser von dem Unternehmen unterstützt wird.

Demokraten hoffen nun, dass sie die kommenden Anhörungen zur Nachfolge im Obersten Gerichtshof in ein Referendum für jüngst getroffene, kontroverse Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes verwandeln können. Dabei porträtieren sie die Konservativen als juristischen Goliath, der die Rechte der Durchschnitts-Amerikaners mit Füßen tritt, schreibt der Politico. Konservative Gruppen bereiten sich auch darauf vor, mit Obama über die Entscheidung zur Nachfolge zu kämpfen. Sie versuchen Tea-Party-Aktivisten für sich zu gewinnen und hoffen, dass deren Enthusiasmus ihnen helfen wird, sich gegen jeden Vorschlag zu wehren, der ihnen zu liberal ist, schreibt derweilen die Associate Press. Die New York Times berichtet dabei am Beispiel der umstrittenen Ernennung Goodwin Lius zum Richter am Berufungsgericht, wie die politischen Grabenkämpfe bezüglich des Obersten Gerichtshofes aussehen könnten. Dabei werden die Republikaner darauf verweisen, dass sie eine Rechtphilosophie verfolgen, die auf der Verfassung basiert, statt einer „zielgerichteten“ Rechtsanschauung, die darauf abzielt, frühere soziale Missstände zu beheben, so die New York Times.

Von der Liste der möglichen Nachfolger Stevens für den Obersten Gerichtshof muss laut New York Times  folgender gestrichen werden: Hillary Rodham Clinton.[Bereits vor einem Jahr gab es Gerüchte, dass Clinton auf diese Weise als parteiinterne Bedrohung für Obama effektiv und ohne das Gesicht zu verlieren „abgeschoben“ werden sollte.] Stattdessen sind neu zu nennen: Sidney Thomas und Leah Ward Sears.

Dienstag
Okt202009

Reid macht mobil

Harry Reid startete in der letzten Woche seine erste Werbekampagne in Nevada und präsentierte sich seiner Wählerschaft damit mehr als ein Jahr vor der nächsten Wahl, so die Washington Post. Die Werbeclips die genau 383 Tage vor der Wahl im November 2010 ausgestrahlt wurden, können zum einen als Zeichen von Reids Verzweiflung aufgrund schlechter Umfrageergebnisse gelesen werden. Andererseits können sie auch als Versuch interpretiert werden, sich nach sechs Jahren wieder bei der Wählerschaft in Erinnerung zu rufen.

Reid ist auch dazu bereit, eine negative Kampagne zu bestreiten, sollte dies für die Wiederwahl notwendig sein, so der Politico. Da er in den Umfragen zurückliegt und ständig von den Republikanern attackiert wird, hat Reids Wahlkampfteam nun die eine Million Dollar teure Werbekampagne gestartet. Reids Team will der Wählerschaft in der Zukunft auch die weniger bekannten Gegner vorstellen und ist dazu bereit, wenn die Zeit reif ist, die Herausforderer in den Medien als ungeprüft und unerfahren darzustellen.

Währenddessen sind die Republikaner im Repräsentantenhaus davon überzeugt, dass der Demokratische Abgeordnete Charles Rangel wegen moralischer Probleme in den Seilen hängt. Sie überlegen daher, ob sie auf seinen Rücktritt vom Vorsitzposten des ‘Ways and Means Committee’ bestehen sollen, oder die Lösung der Kontroverse heraus zögern, um sich weitere politische Vorteile zu sichern, berichtet der Politico.